Kosmische Erziehung

Die 6 - 12 jährigen Kinder haben einen großen Drang, zu erfahren, wie die Dinge auf der Welt funktionieren. Sie wollen sich eingebettet in die Gesetzmäßigkeiten wissen und erfahren, dass es gut ist, wie es ist, und Geborgenheit spüren. Das Kind lernt über die Imaginationskraft (Vorstellungskraft), die unterstützt wird durch Bildtafeln, Zeitleisten, Experimente, Erzählungen und Darbietungen des Pädagogen.

Das Kind zeigt ein ungewöhnliches Verlangen, die Ursache der Dinge zu erkennen.

Maria Montessori



Freiheit

Die Freiheit ist dann erlangt, wenn das Kind sich seinen inneren Gesetzen nach, den Bedürfnissen seiner Entwicklung entsprechend, entfalten kann. Das Kind ist frei, wenn es von der erdrückenden Energie des Erwachsenen unabhängig geworden ist.

"Die Freiheit der Wahl führt zur Würde des Menschen. Die Freiheit unserer Kinder hat als Grenze die Gemeinschaft, denn Freiheit bedeutet nicht, dass man tut, was man will, sondern Meister seiner selbst zu sein."

Maria Montessori



Altersheterogene Gruppen

Altersgemischte Gruppen machen wirkliche Montessori Pädagogik erst möglich.

Durch sie lernen die Kinder sozialen Umgang, die Jüngeren eifern den älteren nach, diese wiederum wiederholen durch das Beobachten und Erklären den Stoff. 



Sensible Phasen

Der Pädagoge hat die Aufgabe, die sensiblen Phasen zu erkennen und das Kind entsprechend zu fördern. Denn klingen die sensiblen Phasen ab, kann das Kind zwar immer noch z. B. lesen lernen, jedoch geht das Ganze nicht mehr mit dieser Leichtigkeit voran, wie wenn es sich in der betreffenden Phase befindet.

Es handelt sich um besondere Empfänglichkeiten, die in der Entwicklung auftreten. Sie dienen dazu, dem Kind die Erwerbung einer bestimmten Fähigkeit zu ermöglichen. Sobald dies geschehen ist, klingt die betreffende Fähigkeit wieder ab.

Maria Montessori



Vorbereitete Umgebung

Die vorbereitete Umgebung soll Materialien enthalten, die vollständig und sauber sind. Wichtig ist, dass die  Regale keineswegs überladen sind mit Zusatzmaterialien, die nur die Sicht auf das gut durchdachte, sehr komplexe Montessorimaterial wegnehmen und das Kind oftmals in dieser sowieso schon völlig überladenen Zeit überfordern und lustlos machen. Auf den Tischen stehen Blumen oder Pflanzen, die zum Beobachten einladen und auch das Auge und Herz erfreuen und beruhigen.

"Man kann fast sagen, dass zwischen der Schönheit der Umgebung und der Aktivität des Kindes eine mathematische Beziehung besteht: In einer schönen Umgebung wird das Kind viel leichter Entdeckungen machen als in einer hässlichen."

Maria Montessori



Polarisation der Aufmerksamkeit

Unter diesem Begriff versteht man die Fähigkeit des Menschen sich zutiefst konzentrieren und sich einer Sache widmen zu können. Hier erwirbt hier das junge Kind, ohne zu ermüden und mit viele Freude, tiefe Erkenntnisse. Es arbeitet exakt und ruhig und alles z. B. die Bewegungen reduzieren sich auf das Wesentliche.

„Dies ist offenbar der Schlüssel der ganzen Pädagogik: diese kostbaren Augenblicke der Konzentration zu erkennen und zu nützen“

 

                    Maria Montessori



M. Montessori sagt dazu auch noch:
"Weil die Notwendigkeit ersichtlich ist, dem Kind so viel anzubieten, wollen wir ihm eine Vision des ganzen Universums geben."


Mehr Informationen zu den Grundprinzipien von Montessori finden Sie unter www.montessori.at