Die Räumlichkeiten

In der Montessori Pädagogik spielen die Räumlichkeiten, in denen die Kinder und Pädagogen arbeiten eine sehr wesentliche Rolle. In Finnland z. B. spricht man mittlerweile gar vom 3. Pädagogen (Lehrer, Mitschüler, Räumlichkeiten), weil man immer mehr drauf kommt, wie wichtig die Umgebung ist, in der man lernt und sich aufhält. Diese sollte ästhetisch, schlicht und einladend sein, damit man sich wohl fühlt, denn nur so, das hat mittlerweile auch schon die Hirnforschung bewiesen, lernt man mit Freude und vor allem auch nachhaltig. Maria Montessori hat diese Notwendigkeit schon zu ihren Lebzeiten erkannt und prägte den Begriff der Vorbereiteten Umgebung (s. Grundprinzipien)

Eingemietet im Kloster Haus St. Vinzenz in Pinkafeld pflegen wir den nachbarschaftlichen Umgang mit der Tagesbetreuung und dem Pflegeheim in den oberen Stockwerken. So kommen die Jungen und die Älteren zusammen und lernen voneinander: Backen, basteln, singen,...lachen gemeinsam..

In der angemieteten Wohnung gibt es drei Räume für die Arbeiten der Kinder, nach Thematiken aufgeteilt wie z.B. Sprache, Arithmetik, etc. Hier finden die Kinder alle wichtigen Materialien vor und vertiefen sich in kosmische Themen, anhand derer die Kulturtechniken gefördert werden. 

Im Klostergarten dürfen die Kinder unter Aufsicht toben, die Vögel in der Voliere zeichnen, oder machen Naturkunstwerke aus Blatt und co.